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Im Neuen Zuhause
Zuhause angekommen, lassen sie den Welpen sich erst einmal ausschließlich mit
seinem neuen Rudel und der Umgebung vertraut machen. Freunde und Verwandte
sollten erst einige Tage später das neue Familienmitglied begrüßen kommen. Für
den Welpen ist die Umgewöhnung auch so erst einmal Aufregung genug. Überfordern
Sie den Kleinen nicht. Es ist ein Baby, das viel Schlaf und Ruhe braucht. Schlafplatz
Der beste Platz zum Eingewöhnen ins neue zuhause ist für den Welpen das
Schlafzimmer.
Wollen Sie das als dauerhafte Lösung nicht, so kann das Körbchen nach einigen
Monaten Stück für Stück aus dem Schlafzimmer gerückt werden. Also bitte das
Hundekind weder nachts noch tagsüber bis zum Alter von 6 Monaten alleine lassen!
Es sei denn, Sie haben schon einen Hund, der sich mit dem neuen gut versteht. Ab
einem Lebensalter von 6 Monaten bekommt der Hund mehr Selbstvertrauen und man
kann anfangen, ihn an das Alleinsein zu gewöhnen.
Lässt man den Welpen alleine, so heißt das für ihn, dass das Rudel ihn
"aufgegeben hat" - in der Natur gleichbedeutend mit: "Ich
muß jetzt sterben!" Gassigehen
Als Faustregel für die Dauer des Gassi gehen sagt man: Eine Minute pro
Lebenswoche des Welpen. Also ein 10 Wochen alter Welpe sollte nur
Wer nicht im Parterre wohnt, sollte sein Havaneserkind im ersten Lebensjahr
besser keine Treppen steigen lassen, er kann sonst Gelenkerkrankungen, oder
etwa einen Bandscheibenvorfall bekommen. Bedenken Sie, wie kurz die Beine im
Verhältnis zur Höhe der Treppenstufen sind!
Futter
Das gewohnte Futter für die erste Zeit bekommen Sie von uns mit auf den Weg.
Wollen Sie ein anderes Futter geben, so müssen Sie den Welpen gaaanz langsam
umgewöhnen; Welpen bekommen sehr schnell Durchfall bei Wechsel des Futters.
Bitte, geben Sie dem Hund nicht das im Supermarkt üblich verkäufliche
Hundefutter. Auch wenn es teuer ist, so besteht es fast immer nur zu 4 % aus
Fleisch; der Rest sind Getreide und Schlachtabfälle, von denen Sie lieber nicht
wissen wollen, woraus die bestehen. Das ist nicht artgerecht und
ernährungsbedingte Krankheiten, wie Diabetes u. a. sind dadurch möglich.
Der Welpe wird bis zum Alter von 6 Monaten 3 x am Tag gefüttert; will er nur 2 x
fressen, ist das auch in Ordnung. Die Futtermenge ist dem Lebensalter
anzupassen. Ein Havaneser weiß in der Regel wann er satt ist, schmeißen Sie den
Rest Futter weg und geben Sie das nächste Mal entsprechend weniger. Ein
erwachsener Havaneser wird 1 bis 2x täglich gefüttert.
Wichtig: 1 Stunde nach dem Fressen soll der Hund nicht toben, da er sonst eine
Magendrehung bekommen könnte. Das ist zwar sehr selten, kommt aber vor.
Zecken
Bekommen Sie ihren Havaneser in der warmen Jahreszeit, denken Sie daran, ihren
Hund vor Zeckenbissen zu schätzen. Es gibt Zeckenarten, die Lyme Borelliose und
FSME übertragen können - Krankheiten, die manchmal erst nach Jahren zum Tode des
Hundes führen können.
Sollten Sie Fragen haben, zögern Sie nicht, uns anzurufen! |
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